F I G U R E N
 
Modell Bausatz Maßstab
Citipati osmolskae Tamiya 1/35
Conchoraptor gracilis Eigenbau 1/1
Hypsilophodon foxii Tamiya 1/35
Parasaurolophus walkeri Tamiya 1/72
Südkaper Eigenbau 1/100
Alexander der Große Italeri 1/72
Meine Comicfigur Eigenbau -

Citipati osmalskae
  Bausatz Tamiya, M 1:35, Bauzeit: etwa 2 Wochen
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Aus dem Tamiya-Bausatz Mesozoic Creatures (Dinosaurierserie Nr. 7) lässt sich im Maßstab 1:35 ein Oviraptoride namens Citipati osmolskae bauen. Zumindest kommt C. osmolskae dem ziemlich nahe, was aus der Box heraus gebaut werden kann. Dieser Dinosaurier aus der Familie der Oviraptoriden wurde 2001 beschrieben und lebte dereinst in der oberen mongolischen Kreide vor 83,5–70,6 Mio. Jahren. Ein Gehege mit einem brütenden Oviraptoriden wird seit 2001 nicht mehr Oviraptor sondern Citipati zugeschrieben. Die Ernährungsweise der Oviraptoriden ist noch unklar. Die Oviraptoridae standen den Vögeln sehr nahe. Daher lag der Gedanke und die Tat nicht fern, dem Modell ein Federkleid zu spendieren. An den Armen und an der Schwanzspitze verwendete ich schlicht entsprechend zugeschnittenes Papier. Das Federkleid auf dem restlichen Körper wurde mit Milliput aufmodelliert. Bemalt wurde mit Acrylfarben des Hauses Games Workshop.

Conchoraptor gracilis  Eigenbau, M 1:1, Bauzeit seit 5 Jahren
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Conchoraptor gracilis ist ein kleiner Oviraptoride aus der oberen Kreide (Campan, 83-73 Mio.Jahre) aus der Mongolei. Eigentlich sollte es ja erst ein Compsagnathus longipes werden, doch dafür waren die von Oma beschafften Hühnerfüße zu groß. Die senkrechte Wirbelsäulenebene bildet zusammen mit Spanten das Grundgerüst aus 1,5 mm starker Pappe. Im Bereich des Brustkorbes folgen die Spanten den Rippen. Im Hals und Schwanzabschnitte sind die Spanten noch mit Längsrippen versteift. Um ein bisschen mehr Schwung und Leben in das Modell zu bekommen, verbiegt sich der Dino ein wenig. Ein mit Sekundenkleber getränkter Faden hält die Biegung aufrecht. Die Unterhaut besteht, so wie auf dem Bild zu erkennen, aus Küchentüchern, die mit verdünntem Weißleim getränkt wurden. Im nächsten Bauabschnitt werden die Füße und Hände aus den Abgüssen der Hühnerfüße hergestellt. Dann muß ich noch den Kopf fertig modellieren und die Federn anbringen. All das wird noch ein paar Jährchen dauern...

Hypsilophodon foxii
  Bausatz Tamiya, M 1:35, Bauzeit: etwa 2 Wochen
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Im Tamiya-Bausatz Mesozoic Creatures (Dinosaurierserie Nr. 7) ist auch ein Hypsilophodon foxii enthalten. Dieser relativ kleine herbivore Dinosaurier brachte es auf ca. 1,7-2,3m Körperlänge. Er ist aus der Unterkreide (135,4-112 Mio. Jahre) Europas (Isle of Wight) und Nordamerikas bekannt. H. foxii war wohl ein schneller Läufer und zudem ein Herdentier. Auf letzteres deutet ein Massenfund auf der Isle of Wight mit 24 Individuen hin.
Für die farbliche Gestaltung ließ ich mich von Thomson-Gazellen inspirieren.

Parasaurolophus walkeri
  Bausatz Tamiya, M 1:72, Bauzeit: etwa 2 Wochen
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Der Parasaurolophus ist ein Verteter der Entenschnabeldinosaurier aus der Oberkreide (Campanium, 76-73 Mio. Jahre) aus der Familie der Hadrosauridae und der Unterfamilie der Lambeosaurinae. Die Gattung umfasste mindestens drei Arten: P. walkeri, P. cyrtocristatus und P. tubicens. Das herausragendste Merkmal des Parasaurolophus ist der mehr oder minder lange röhrenartige Fortsatz am Hinterkopf. Dieser diente den Tieren neben dem Showeffekt wahrscheinlich auch als Resonanzkörper für Rufe, Brunftschreie usw. Die Tiere konnten sich auf allen Vieren oder nur auf den Hinterbeinen fortbewegen und besaßen eine ganze Batterie Mahlzähne im Kiefer und einen zahnlosen "Entenschnabel". Tamiya hat in seiner Bausatzreihe "Mesozoic creatures" auch den Parasaurolophus dabei. Angegeben ist ein Maßstab von 1:35 für ein Jungtier. Obwohl der Röhrenfortsatz für ein ausgewachsenes Tier viel länger sein müsste, denke ich, dass das Modell auch als jugendlicher Parasaurolophus walkeri oder P. tubicen in 1:72 durchgehen kann. Der Zusammenbau ist rasch erledigt und das Tier bekam noch einen schönen Stiernacken aufmodelliert. Für das Dio nahm ich einen Stein auf dem Dekosand mittels Holzleim aufgetragen wurde. Nach der Bemalung dessen folgte ein Überstreuen mit zerriebenem Laub. Bei der Begrünung sollte man darauf achten, keine Gräser zu nehmen, denn die gab es erst im Tertiär. Bei der Bemalung stellte ich noch die Blattadern dar. Auf gezogenen Gussästen aufgeklebt, ergibt das ganze einen feinen Eindruck mesozoischen Bodens auf dem ein Parasaurolophus unterwegs ist.

Fluke eines Eubalaena australis (Südlicher Glattwal)  Eigenbau, M 1:100, Bauzeit 2 Wochen
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In Südafrika sah ich allerhand Südliche Glattwale oder Südkaper oder auch Southern Right Whales genannt. Stets war es ein großer Moment, wenn einer beim Abtauchen die Fluke emporreckte. Eben dies stellt dieses kleine Diorama dar.
Die Fluke ist aus Milliput modelliert.

Alexander der Große, Issos, 333 v.u.Z.
  Bausatz Italeri, M 1:72, Bauzeit: etwa 2 Wochen
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Das kleine Diorama zeigt folgende Situation: Alexander der Große ist auf dem Weg nach Issos in Begleitung eines Hetaroi (Gefährten) und eines Bogenschützen zu Pferde. Sie kommen an einem Wegweiser vorbei, der aber in die entgegengesetzte Richtung zeigt. Haben sie sich also verritten oder haben Dareios' Schergen sie in einen Hinterhalt locken wollen? Erzürnt darüber, zielt der Bogenschütze auf die weiße Taube, die sich auf dem Wegweiser niedergelassen hat und nun erschreckt zum Abheben ansetzt.
Die Figuren sind dem Italeribausatz "Makedonische Kavallerie" entnommen. Die Detaillierung ist sehr gut, aber das Material ist leider recht weich und so lassen sich Gußnähte nicht gut verschleifen oder wegschaben.
Die Männel und die Pferde sind schön modelliert. Alexanders Figur zeigt ihn in der Rüstung, die er auf dem Mosaik in Pompeji trägt, das die Schlacht bei Gaugamela (331 v.u.Z.) darstellt. Bukephalos, Alexanders stolzes Roß, hat einen aufwändigen Kopfschmuck und ein Leopardenfell auf dem Rücken. Der Hetaroi kleidet sich in der Rüstung eines Kataphrakten (schwerer Kavallerist) und sein Pferd hat ebenfalls ein Tierfell umgehängt bekommen. Der leichte Kavallerist ist mit einer Tunika bekleidet, die einen sehr schönen Faltenwurf aufweist. Als Bogensehne habe ich einen feinen Dederonfaden (Nylon) verwendet. Der Wegweiser und der Vogel sind Eigenkreationen.
Das Diorama wurde in eine Ferrero-Rocher-Schachtel eingebaut, die sich hervorragend dafür eignet. Der Boden, durch die vielen Pferde ordentlich aufgewühlt, wurde mittels Moltofill modelliert. Im noch feuchten Zustand streute ich Vogelsand drüber und drückte ein paar Steinchen ein. Die Begrünung geschah mit der Noch Statikgrassprühflasche und wurde mit dem elektrischen Feld des Fernsehers aufgerichtet. Die langen Grashalme sind hingegen alle einzeln aufgeklebt. Ein paar dürre Sträucher aus Seemoos komplettieren das Ensemble, als sich Alexander der Große auf dem Weg nach Issos womöglich veritten hatte - zumindest theoretisch.

Meine Comicfigur"  Plastilin, Höhe: 8cm
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Links im Navigationsmenü sieht man mich zur Hälfte, unter dem Link "mich" ganz und hier in 3D. Enworfen wurde sie von dem Schienengeschütz - Genossen. Mit dem alten Schulfreund, der sich an der DR.1 und an der S.E.5a erfreut, kneteten wir anläßlich unserer Abiturverleihung alle Genossen und verteilten die Figuren an jene. Nur seine und meine Figur haben überlebt. Undankbares Volk!
 
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