F L U G Z E U G E
 
Modell Bausatz Maßstab
Fokker DR.1 Revell 1/72
General Atomics R/MQ-1
"Predator"
Italeri 1/72
Lockheed F-104G
"Starfighter"
Hasegawa 1/72
Canadair CF-104
"Starfighter"
Esci 1/72
RAF S.E.5a Roden 1/72
MiG-17F Attack Hobby 1/144
Suchoi Su-33UB Trumpeter 1/700

Fokker DR.1  Bausatz Revell, M 1:72, Bauzeit etwa 1 Monat
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Die DR.1 ist ein auch ein Geschenk für einen Freund. Sie zeigt Manfred Freiherr von Richthofens DR.1 in einem schon etwas abgewetzten Zustand und jemanden, vielleicht ihn selbst, mit einem Eimer Farbe, dem eine recht große Fläche zum Bepinseln bevorsteht.
Der Bausatz ist sehr schön und baut sich ratzfatz. Der Umlaufmotor soll nach Bauanleitung festgeklebt werden, aber dann wäre er ja kein Umlaufmotor mehr! Das ist aber keine Herausforderung. Übrig bleibt ein bisschen Verspannung, Ruderanlenkung, Tragbügel und fertig ist dem Rote Baron sein Flugzeug.

General Atomics MQ-1 "Predator"  Bausatz Revell, M 1:72, Bauzeit etwa 3 Wochen
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Die MQ-1 "Predator" ist die erste Drohne die zur Aufklärung und Luftnahunterstützung eingesetzt wurde. Mit der MQ-1 konnte man erstmals mit einer unbemannten Drohne aufgeklärte Ziele direkt angreifen.
Der Bausatz ist eine RQ-1 von Italeri, den ich mit Pylonen ausstattete und somit auf den MQ-1 Standard hob. Ich habe es mir erspart, die Fahrwerksschächte originalgetreu einzutiefen, da diese ohnehin schwarz lackiert werden sollen. Die zusätzliche Detaillierung betrifft Kleinteile am Fahrwerk, die Positionsleuchten an den Tragflächen auf dem Rumpf.

Lockheed F-104G "Starfighter"  Bausatz Hasegawa, M 1:72, Bauzeit 3 Monate
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Der Starfighter ist, trotz seiner unrühmlichen Rolle in Deutschland, immer noch einer der elegantesten Jäger. Der Bausatz von Hasegawa ist einsame Spitzenklasse und hat viel Freude beim Basteln bereitet. Prima! Das einzige Passungsproblem gab es bei der Montage der Lufteinläufe.

Canadair CF-104 "Starfighter"  Bausatz Esci, M 1:72, Bauzeit 5 Wochen
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Die kanadischen Starfighter, die Canadair in Lizenz fertigte, wurden gegen Ende ihrer Dienstzeit oft mit Sonderlackierungen versehen. Dieser Starfighter wurde Red Indian genannt. Als Geschenk gedacht, wurden nur minimale Verbesserungen im Cockpit vorgenommen. Aufwendiger war da schon der Ersatz eines der Abziehbilder mit Indianerkopf, da es mir beim Aufbringen zerbröselte. Also habe ich es mir mitsamt den Pfeilen in ACAD nachgezeichnet und mir weiß ausdrucken lassen.

RAF S.E.5a  Bausatz Roden, M 1:72, Bauzeit etwa 1 Monat
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Die S.E.5a ist mal wieder ein Geschenk zum 30. Und zwar für denjenigen, der auch schon die DR.1 bekam (siehe unten). Das Diorama zeigt ihn umständlich zum Cockpit kletternd.
Roden, als Spezialist für WK 1-Flugzeuge bekannt, hat hier einen schön detaillierten Bausatz, des, wie ich meine, attraktivsten alliierten Jagdflugzeuges des WK1 abgeliefert, der jedoch zwei größere Schwachstellen aufweist: Erstens: Die Abziehbilder sind schlecht. Der weiße Rand um die kleinen Kokarden ist nicht zentrisch, das Weiß deckt schlecht und die Abziehbilder sind sehr spröde und widersetzen sich auch Weichmacher, in diesem Fall Essig. Weil ich diesen nicht vorrätig hatte, versaute ich mir das groß "A" auf der oberen Tragfläche und mehrere große Kokarden. Für das "A" schnitt ich mir eine Schablone zurecht und spritze es auf. Bei den Kokarden mußte ich die mit dem weißen Rand nehmen, obwohl jene für diese Markierung nicht vorgesehen waren. Mittels Spritzpistole wurden auch die weißen Kreise und die weißen Ränder der keinen Kokarden aufgebracht, etwas zu groß, da meine Lochschablone nur in 1mm Schritten schreitet. Der zweite Mangel betrifft unschöne Sinkstellen, die die ohnehin schwach ausgeprägten Kühlerlamellen des Hispano Suiza durchziehen. Der Kühler wurde also neu gebaut, allerdings in der wohl häufigeren Woseleymotor-Variante mit den waagerechten Lamellen und der eckigeren Form. Die Motorhaube wurde Vorbildfotos entsprechend abgeändert. Weitere Detailarbeiten erfolgten im Cockpit (Spanten, Rahmenverspannung, Instrumentenbrett, Gashebel, Sitzgurte) und am Motor (Verlängerung des Ventildeckels, Auspuffhalterungen u.a.) Die Verspannung ist recht aufwändig, besonders die Doppelverspannungen von der oberen Tragfläche zum Rumpf. Die Drähte entstanden aus gezogenem schwarzen Gußast. Insgesamt bin ich nicht ganz zufrieden mit dem Modell, die Bemalung erscheint mir zu akzentuiert, aber der Beschenkte empfand das Modell als sehr "geil", geiler noch als die DR.1. Seine Freundin ließ sich zu dem blasphemischen Ausspruch verleiten, daß die S.E.5a doch genauso aussehe wie die DR.1! Frauen...

MiG-17F  Attack Hobby, M 1:144, Bauzeit 3 Wochen
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Zum Üben meiner neu erworbenen Airbrush erstand ich dieses kleine Modell einer MiG-17F. Leider sind die Tragflächenwurzeln nicht auf gleicher Höhe, so dass ein Standmodell nicht infrage kam. Ursprünglich hatte ich vor, die Maschine aus den Wolken steigen zu lassen. Aber wegen der Asymmetrie bleibt es beim Horizontalflug über einen vietnamesischen Flugplatz über den Wolken.

Suchoi Su-33UB  Trumpeter, M 1:700, Bauzeit 1 Woche
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Als Geburtstagsgeschenk für meinen Bruder besorgte ich mir das Su-33UB-Paket von Trumpeter. Die Modellchen sind in klarem Plaste gespritzt und müssen nur noch mit den Seitenleit- und Fahrwerken vervollständigt werden. Ergänzt habe ich hier die Fahrwerksschachtklappen. Den Bereich um das Cockpit färbte ich weiß, um die Cockpitverglasung besser herausheben zu können. Anschließend lackierte ich mit der Spritzpistole das gesamte Modell in hellblau. Mittels Maskierflüssigkeit habe ich die Flächen, welche hellblau bleiben sollten, abgedeckt und die nächste Farbe aufgesprüht. Für die letzte der drei Farben ging ich analog vor. Die Gravuren habe ich mit schwarzer Ölfarbe hervorgehoben. Der Flugzeugträgerbug entstand aus Plasteplatten und Spachtelmasse, die Wellen wurden mittels Wassergel von Noch gestaltet und alles zusammen steckte ich in eine "Schneekugel", aus der der Weihnachtsmann vorher brutalst entfernt werden mußte.
 
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