F L U G Z E U G E
 
Modell Bausatz Maßstab
C-2 "Wasserfall" Bregun 1/72
Fokker DR.1 Revell 1/72
General Atomics R/MQ-1
"Predator"
Italeri 1/72
Hughes/MDD MD500-TOW
"Defender"/"Lahatut"
Italeri 1/72
Lockheed F-104G
"Starfighter"
Hasegawa 1/72
Canadair CF-104
"Starfighter"
Esci 1/72
RAF S.E.5a Roden 1/72
MiG-17F Attack Hobby 1/144
Suchoi Su-33UB Trumpeter 1/700

C-2 "Wasserfall"
Bausatz Bregun, M 1:72, Bauzeit: etwa 2 Wochen
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Die Wasserfall war eine seitens der Luftwaffe ab 1943 entwickelte Boden-Luft-Rakete, die bei Annäherung an das Ziel quasi durch die Änderung des umgebenen Magnetfeldes (Flugzeug) gezündet wurde. Nach ca. 50 gebauten Einheiten für Flug- und Steuerungstests wurde die Fertigung jedoch im Februar 1945 zu Gunsten der A-4/V-2 eingestellt. Nach dem Krieg avancierte die Wasserfall zum Vorbild in Ost und West für die künftige Entwicklung der Luftabwehr. Der Bausatz der Rakete stellt keine große Herausforderung dar. Nur der Startwagen sollte gründlich überarbeitet werden. Auf youtube gibt es schönes Referenzmaterial. Für die Lackierung nahm ich, da ohnehin hypothetisch, RLM 75 für den Rumpf und RLM 77 für die Flächen.

Fokker DR.1
Bausatz Revell, M 1:72, Bauzeit: etwa 1 Monat
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Die DR.1 ist ein auch ein Geschenk für einen Freund. Sie zeigt Manfred Freiherr von Richthofens DR.1 in einem schon etwas abgewetzten Zustand und jemanden, vielleicht ihn selbst, mit einem Eimer Farbe, dem eine recht große Fläche zum Bepinseln bevorsteht.
Der Bausatz ist sehr schön und baut sich ratzfatz. Der Umlaufmotor soll nach Bauanleitung festgeklebt werden, aber dann wäre er ja kein Umlaufmotor mehr! Das ist aber keine Herausforderung. Übrig bleibt ein bisschen Verspannung, Ruderanlenkung, Tragbügel und fertig ist dem Rote Baron sein Flugzeug.

General Atomics MQ-1 "Predator"
Bausatz Revell, M 1:72, Bauzeit: etwa 3 Wochen
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Die MQ-1 "Predator" ist die erste Drohne die zur Aufklärung und Luftnahunterstützung eingesetzt wurde.
Der Bausatz ist eine RQ-1 von Italeri, den ich mit Pylonen ausstattete und somit auf den MQ-1 Standard hob. Die zusätzliche Detaillierung betrifft Kleinteile am Fahrwerk, die Positionsleuchten an den Tragflächen auf dem Rumpf.

Hughes/MDD MD500-TOW "Defender"/"Lahatut"
Bausatz Italeri, M 1:72, Bauzeit: etwa 3 Wochen
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Der MD500 fand wegen der geringen Stückosten, seiner Agilität und daher seinen Einsatzmöglichkeiten als kleiner Kampfhubschrauber vielfältige Verwendung. So auch bei der israelischen Luftwaffe, die sich von der TOW-Version insg. 38 Hubschrauber zulegte.
Die Passgenauigkeit ist gut, doch für die speziellen israelischen Details bietet der Bausatz eigentlich nur die TOW-Behälter und die Abziehbilder an. Daher ist gründliche Recherche unumgänglich. Im Cockpit und in der Kabine ist daher einiges an Details zu ergänzen. Die hervorstechende Visiereinrichtung fehlt z.B. völlig. Da man gut das Cockpit einsehen kann, sollte man sich hier auch schön austoben. Die Fenster über der Kabine müssen gem. Original bündig mit der Außenhaut verspachtelt werden.
Außen sind die Anbauten am Ausleger, die Antennen an der Bauchseite und am Bug in Eigenregie zu erstellen. Italeri sieht flächige Stummelflügel für die TOWs vor. Im Original waren es jedoch Rohre. Ein 1,5 mm Messingröhrchen löste das Problem. Die Kabelzuleitungen wurden mit Draht in unterschiedlichen Stärken ergänzt. Ein Lüftungsgitter und ein Blech gehören auf die rechte Getriebeverkleidung. Die Auspuffhutzen müssen gekürzt werden. Der Rotormast ist sehr rudimentär wiedergegeben und auch zu lang. Ein wenig Eigeninitiative hilft hier weiter. Die Lackierung erfolgte mit Gunze. Das Dio entstand auf einer alten CD.

Lockheed F-104G "Starfighter"
Bausatz Hasegawa, M 1:72, Bauzeit: 3 Monate
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Der Starfighter ist, trotz seiner unrühmlichen Rolle in Deutschland, immer noch einer der elegantesten Jäger. Der Bausatz von Hasegawa ist einsame Spitzenklasse und hat viel Freude beim Basteln bereitet. Prima! Das einzige Passungsproblem gab es bei der Montage der Lufteinläufe.

Canadair CF-104 "Starfighter"
Bausatz Esci, M 1:72, Bauzeit: 5 Wochen
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Die kanadischen Starfighter, die Canadair in Lizenz fertigte, wurden gegen Ende ihrer Dienstzeit oft mit Sonderlackierungen versehen. Dieser Starfighter wurde Red Indian genannt. Als Geschenk gedacht, wurden nur minimale Verbesserungen im Cockpit vorgenommen. Aufwendiger war da schon der Ersatz eines der Abziehbilder mit Indianerkopf, da es mir beim Aufbringen zerbröselte. Also habe ich es mir mitsamt den Pfeilen in ACAD nachgezeichnet und mir weiß ausdrucken lassen.

RAF S.E.5a
Bausatz Roden, M 1:72, Bauzeit: etwa 1 Monat
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Die S.E.5a ist mal wieder ein Geschenk zum 30. Und zwar für denjenigen, der auch schon die DR.1 bekam (siehe unten). Das Diorama zeigt ihn umständlich zum Cockpit kletternd.
Roden, als Spezialist für WK 1-Flugzeuge bekannt, hat hier einen schön detaillierten Bausatz, des, wie ich meine, attraktivsten alliierten Jagdflugzeuges des WK1 abgeliefert, der jedoch zwei größere Schwachstellen aufweist: Erstens: Die Abziehbilder sind schlecht. Der weiße Rand um die kleinen Kokarden ist nicht zentrisch, das Weiß deckt schlecht und die Abziehbilder sind sehr spröde und widersetzen sich auch Weichmacher, in diesem Fall Essig. Weil ich diesen nicht vorrätig hatte, versaute ich mir das groß "A" auf der oberen Tragfläche und mehrere große Kokarden. Für das "A" schnitt ich mir eine Schablone zurecht und spritze es auf. Bei den Kokarden mußte ich die mit dem weißen Rand nehmen, obwohl jene für diese Markierung nicht vorgesehen waren. Mittels Spritzpistole wurden auch die weißen Kreise und die weißen Ränder der keinen Kokarden aufgebracht, etwas zu groß, da meine Lochschablone nur in 1mm Schritten schreitet. Der zweite Mangel betrifft unschöne Sinkstellen, die die ohnehin schwach ausgeprägten Kühlerlamellen des Hispano Suiza durchziehen. Der Kühler wurde also neu gebaut, allerdings in der wohl häufigeren Woseleymotor-Variante mit den waagerechten Lamellen und der eckigeren Form. Die Motorhaube wurde Vorbildfotos entsprechend abgeändert. Weitere Detailarbeiten erfolgten im Cockpit (Spanten, Rahmenverspannung, Instrumentenbrett, Gashebel, Sitzgurte) und am Motor (Verlängerung des Ventildeckels, Auspuffhalterungen u.a.) Die Verspannung ist recht aufwändig, besonders die Doppelverspannungen von der oberen Tragfläche zum Rumpf. Die Drähte entstanden aus gezogenem schwarzen Gußast. Insgesamt bin ich nicht ganz zufrieden mit dem Modell, die Bemalung erscheint mir zu akzentuiert, aber der Beschenkte empfand das Modell als sehr "geil", geiler noch als die DR.1. Seine Freundin ließ sich zu dem blasphemischen Ausspruch verleiten, daß die S.E.5a doch genauso aussehe wie die DR.1! Frauen...

MiG-17F
Attack Hobby, M 1:144, Bauzeit: 3 Wochen
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Zum Üben meiner neu erworbenen Airbrush erstand ich dieses kleine Modell einer MiG-17F. Leider sind die Tragflächenwurzeln nicht auf gleicher Höhe, so dass ein Standmodell nicht infrage kam. Ursprünglich hatte ich vor, die Maschine aus den Wolken steigen zu lassen. Aber wegen der Asymmetrie bleibt es beim Horizontalflug über einen vietnamesischen Flugplatz über den Wolken.

Suchoi Su-33UB
Trumpeter, M 1:700, Bauzeit: 1 Woche
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Als Geburtstagsgeschenk für meinen Bruder besorgte ich mir das Su-33UB-Paket von Trumpeter. Die Modellchen sind in klarem Plaste gespritzt und müssen nur noch mit den Seitenleit- und Fahrwerken vervollständigt werden. Ergänzt habe ich hier die Fahrwerksschachtklappen. Den Bereich um das Cockpit färbte ich weiß, um die Cockpitverglasung besser herausheben zu können. Der Flugzeugträgerbug entstand aus Plasteplatten und Spachtelmasse, die Wellen wurden mittels Wassergel von Noch gestaltet und alles zusammen steckte ich in eine "Schneekugel", aus der der Weihnachtsmann vorher brutalst entfernt werden mußte.
 
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