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Pierriere Eigenbau, M 1:72, Bauzeit 3 Tage

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| Die Steinschleuder, die Pierrière oder Calabre genannt wurde, ist die erste Wurfmaschine zu
der sich Abbildungen in Chroniken finden. So beim oströmischen Historiker Skylitzes oder beim Italiener Petrus de Ebulo. Steinschleudern kamen etwa um das 11.Jhd. in
Europa auf und wurden bis zum 15. Jhd. eingesetzt. Diese Maschinen, die mit Muskelkraft durch ruckartiges Ziehen an den Zugseilen betrieben wurden,
konnten Geschosse von 3 bis 12kg zwischen 40 - 60 m weit schleudern. Die 8-16 Mann starke Geschützbedienung konnte eine Feuerrate von ca. 1/min erreichen.
Befestigungen konnten damit aber nicht ernsthaft beschädigt werden, jedoch waren die Geschosse, die mit mehr als 100km/h durch die Luft zischten, selbst
für Ritter in Rüstungen tödlich. Simon de Monfort, der die Kreuzzüge gegen die Albigenser in Südfrankreich anführte, verlor sein Leben durch eine Pierrière.
Das Modell ist ein Eigenbau aus 2 - 3mm Rundholzstäbe. Das Holz wurde mit Ölfarbe umbra gebrannt abgetönt und anschließend abgeschliffen.
Die Bauzeit betrug gerade einmal drei Tage. |
Bricole Eigenbau, M 1:72, Bauzeit 1 Woche

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Die Bricole war eine Wurfmaschine des Hochmittelalters (12-15. Jhd.) und eine Weiterentwicklung
der Steinschleuder. Mit ihr konnte die ca. 16-köpfige Mannschaft 10-30kg schwere Geschosse (zumeist Steinkugeln) bis etwa 80m weit schleudern. Die Reichweite
war allerdings von der aufgebrachten Zugkraft der Mannschaft abhängig. Die Schussfrequenz betrug ca. 1/min. Am senkrecht angebrachten Querbalken, der, erst
Holzklotz, später in Metall ausgeführt wurde, waren mehrere Stricke befestigt. Durch schwungvolles Ziehen an den Stricken wurde das Geschoß nach vorn geschleudert.
Das Modell entstand aus Lindenholzleisten. Die Klammern und das metallene Gegengewicht wurden aus Plasteprofilen zurechtgebastelt. Der Rohbau war
an einem Abend abgeschlossen und für die restliche Detaillierung verging gerademal eine Woche. Zur Herstellung des Geschosses legte ich ein wenig Moltofill
in Vogelsand und drehte und rollte es solange, bis es rund war. Spalten lassen sich dabei leicht mit Leim und Sand auffüllen.
Das Modell fand auf einem kleinen Holzrahmen Platz und wird eventuell noch bevölkert. |
Mangonel Eigenbau, M 1:72, Bauzeit 4 Wochen

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Das Mangonel oder Trabatium ist der Vorgänger des Trebuchets und hat ein starres Gegengewicht
am kurzen Ende des Wurfarmes. Diese Wurfmaschinen kamen im 12.Jhd. auf und wurden bis zum 15. Jhd. eingesetzt. Bei einer Masse des Gegengewichtes von mehreren
Tonnen konnten Geschosse von bis zu 100kg bis zu 150m weit geschleudert werden. Allerdings war die Feuerrate mit 2-3/h recht gering, dafür aber die Wirkung der
Geschosse auf Befestigungen umso größer. Die Mannschaft hatte eine Stärke von ca. 12 Personen. Der Gegengewichtskasten enthielt Erde oder Steine. Jedoch
ergaben sich durch die Trägheit der Masse beim Durchschwingen strukturelle Probleme, die die Zielgenauigkeit negativ beeinflussten. Beseitigt wurde das
strukturelle Problem erst durch die Entwicklung des beweglichen Gegengewichtes des Trebuchets.
Als Basis für das Modell verwendete ich den Bausatz von Zvezda.
Es ist zwar als Maßstab ist 1/72 angegeben, doch die Dimensionierung trifft 1/35 besser.
Aus 1mm Plasteplatten wurden die Teile für das Gegengewicht ausgeschnitten und mit groben Schleifpapier die Holzmaserung imitiert. Danach erfolgte das Gravieren
der einzelnen Bretter. Um dem Geschütz noch etwas mehr Volumen zu geben, ergänzte ich noch einige Verstrebungen und brachte noch Bolzenköpfe am Gegengewicht an.
Die Steinkugel besteht aus Moltofill, dass in feinem Vogelsand gerollt wurde. Grundiert wurde das Modell mit R314 und danach mit umbra gebrannt gewaschen.
Es folgten noch die Nachahmung der Maserung mittels
Pinsel und wiederholtes Trockenmalen bis ich zufrieden war.
Mit etwas Eigeninitiative lässt sich also ein ansehnliches Modell bauen, dass sonst aus dem Kasten
heraus irgendwie als nicht gut durchdacht daherkommt.
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Trebuchet Eigenbau, M 1:72, Bauzeit 4 Monate

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Seit ich im Kino „Königreich der Himmel“ gesehen habe, trug ich den Gedanken mit mir herum, ein
Trebuchet zu bauen. Also recherchierte ich und fand recht schnell auf
Wikipedia die Zeichnung eines wohl dimensionierten Trebuchets, eine Seitenansicht und ein Foto
eines Nachbaus. Das reichte mir aus und ich skalierte mir den Seitenriss auf 1:72.
Ich besorgte mir Lindenholzleisten (wegen der faserigen Struktur) verschiedenen Querschnitts und hatte
mit Hilfe von Milimeterpaier in 4 Tagen den Rohbau abgeschlossen.
Zur Akzentuierung trug ich mehr oder minder verdünnte Ölfarbe Umbra gebrannt auf, wusch diese
ab und wiederholte den Prozess solange bis es mir zusagte. Nach ausreichender Trocknung habe
ich das Modell leicht verschliffen und so einen schönen Holzeffekt erzielen können.
Die weitere Detaillierung umfasste das Aufbringen zahlreicher Bolzenköpfe und Klammern
Da die Wurfmaschine mit beweglichem Gegengewicht womöglich eine oströmische Entwicklung
war, lag der Entschluß nahe, das Trebuchet in oströmischen Diensten zu stellen zu Zeiten der letzten Reconquista zu stellen.
Auf der Suche nach passenden Rittern, stieß ich auf Zvezdas ausgezeichnete russische Ritter des
14.-15. Jhd., die mit Änderung der Schilde fabelhaft byzantinisch aussahen. Für wurden die abgeänderten Schilde wurden Abziehbilder
angefertigt. Die restliche Mannschaft des Trebuchets mussten Preisers Panzersoldaten herhalten. Sie wurden
ummodelliert, erhielten Kettenhemden, Turbane, Helme, Vollbärte im Wind flatternde Haare und
Tuniken. Bemalt wurde mit Humbrol und Revell sowie mit Farben von
Games Workshop. Die Szenerie wurde auf einem Bilderrahmen hergerichtet. Zwei Strategen besprechen den
siegesgewiß die anstehende Belagerung, während sich ein Soldat da nicht so gewiß ist. Die
Mannschaft des Trebuchets muß noch ein paar Steine nachlegen und hat den Steinlieferdienst
bestellt.
Fazit:
Ein Trebuchet läßt sich schnell und preiswert selber bauen und ist ein Blickfang, den ich nicht
missen möchte
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Couillard Eigenbau, M 1:72, Bauzeit 2 Wochen

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| Das Couillard war die am weitesten entwickelte Gegengewichtswurfmaschine des Spätmittelalters
bis in die Zeiten der Renaissance. Es brachte entscheidende Vorteile mit sich, um noch lange mit der Pulverartillerie konkurrieren zu können. Dadurch,
dass zwei hängende Gegengewichte verwendet wurden, konnte der Bauaufwand erheblich reduziert werden. Zum Teil wurde einfach nur ein Mast in den Boden gerammt
und der Wurfarm aufgesetzt. Die Präzision des Couillards reichte zwar nicht an der des Trebuchet heran, aber mit einer Feuerrate von 10 Schuß/h konnten 35 kg
schwere Geschosse bis 180 m weit geschleudert werden. Die vier- bis achtköpfige Mannschaft konnte hier mit einem regelrechten Trommelfeuer einigen Schaden
anrichten. Das Modell entstand wie gehabt aus Lindenholzleisten. Für die Spannvorrichtung verwendete ich Plasteplatten der Stärke 0,5mm. Bei der Farbgebung beschränkte ich wieder darauf, das Holz
mit mehr oder minder verdünnter Ölfarbe umbra gebrannt zu waschen und später das Holz anzuschleifen. Bei den Metallflächen kamen verschiedene Trockmalgänge mit
Humbrols Metalllacken, schwarzer Ölfarbe und Rostspuren aus Acrylfarben dazu.
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8,8 cm Pak 43/71 ACE, M 1:72, Bauzeit 3 Wochen

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Der Kollege mit dem K5 und der Bismarck, darf sich an diesem Farbexperiment nun zu seinem 32.Geburtstage erfreuen.
Zu sehen ist ein Fotoshooting vor einer Achtachter. Dabei ist der Bildauschnitt der Kamera in s/w gehalten, während alles andere bunt und naturfarbend bleibt. Besonders wird dies an posierenden Figur deutlich, die zur Hälfte s/w, zur anderen Hälfte bunt bemalt ist. Lackiert wurde fast alles in Acrylfarben und besonders an den Lackschrammen habe ich mich diesmal geübt und diese schattiert.
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Sd.Kfz. 184 "Elefant" Bausatz Esci, M 1:72, Bauzeit 1 Jahr
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Ojeoje, was für ein schlimmer Bausatz. Es hat aber auch nichts gestimmt. Der Vergleich mit den
Zeichnungen im Spielberger Band 15 ergab, dass das Modell 7 mm zu kurz ist. Wegen Maßungenauigkeiten musste der Aufbau mit allen Details
neu gebaut werden. Die Grätings und die Laufräder sind aus dem Fujimi Bausatz. Insgesamt habe ich 900 Teile neu angefertigt, inklusive der Ketten, die
ich aber nicht montierte, da das RaiRo Gießharz sich mit manchem Plastik nicht verträgt. Ich habe mir nun den
Trumpeter "Ferdinand" besorgt und werde dessen Ketten nehmen und auch abgießen. |
K5(E) Leopold Bausatz Hasegawa, M 1:72, Bauzeit etwa 5 Monate

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| Die K5 ist ein Geschenk zum 30. Geburtstag eines Freundes. Zum Diorama gehört
auch eine Skatrunde, die auf dem Munitionstisch zockt. Das Geburtstagskind spielt natürlich mit 2, Spiel 3, Herz 10, gleich 30. Die Detailierung des
betagten, aber doch brauchbaren Hasegawa-Bausatzes läßt so einigen Spielraum für den ambitionierten Modellbauer. Besonders an der Verlattung der Lafette
und an den Unterseiten der Fahrgestelle läßt sich einiges machen. Für die Figuren wurden wieder die Panzersoldaten von Preiser verwendet. Der Rolli ist Eigenbau.
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Jagdpanzer E 10 "Hetzer" Eigenbau, M 1:35, Bauzeit 10 Jahre

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Das Konzept zum Jagdpanzer E 10 entstand im WK2 im Rahmen der Auswertungen von Fronterfahrungen
durch die Gruppe "Forschung" des Heereswaffenamtes. Der E 10 wurde von Klöckner-Humboldt-Deutz als leichtes Mehrzweck-Panzerfahrzeug der 10-15t Klasse
entwickelt, aber nicht gebaut, da das Programm vom Jagdpanzer 38D technisch überholt wurde.
In der ModellFan Ausgabe 11/95 sah ich das Gerät zum ersten Mal und kaufte mir daraufhin das Buch "Leichte Jagdpanzer" von W. Spielberger. Ich hatte schon
eine Wanne fast komplett, als ich beschloß, den Panzer mit kompletter Inneneinrichtung zu bauen. Also fing ich noch einmal von vorn an. Da immer wieder
andere Projekte dazwischen kamen, ging der Bau sehr schleppend von dannen. Seit 2006 arbeitete ich wieder intensiver daran. Im Mai 2007 habe ich den Innenraum
fertiggestellt und die Wanne verschlossen. Bis auf die Granaten (Tamiya), die Kopfhörer (Dragon) und die Gasmasken (Tamiya) sowie dem Riffelblech auf dem
Boden ist alles Eigenbau. Da die Kanone die gleiche ist wie im Jagdpanzer 38t, habe ich sie nachgebaut und dem Original entsprechend beweglich gelagert.
Die äußere Kanonenblende ist von Dragons Jagdpanzer 38t, das Antriebsrad (KPz IV) von Friulmodel, die Laufrollen - ich entschied mich für
gummisparende Laufrollen des Tigers - und die Motorraumabdeckung sind Abgüsse von Revells Jagdtiger. Für das Diorama wurde ebenfalls großer Aufwand betrieben.
Alle Blätter (1550 Stk Spitzahorn und 1860 Stk Bergahorn) sind auf Transparentpapier in zwei Größen ausgedruckt, einzeln ausgeschnibbelt und angeklebt worden.
Die Bäume sind nach besten Baumgewissen aus zweigen und Meerschaum hergestellt. Der Efeu besteht aus hunderten Birkensamen. Das Pflaster ist in Moltofill modelliert
und wurde nach Vorbildern bemalt. Als Gimmick sind im Eigenbau noch zwei Kohlmeisen, ein Hausspatzenpärchen, ein Amsel, zwei Forellen und vier Haseln enstanden. Dann
wurden noch Ohrstecker in Form einer Schildkröte und einer Drossel verwendet. Die Figuren sind ein Mix aus Dragon und Tamiya, die entwas nachmodelliert werden mussten.
Das Diorama hat einiges an Gold auf Ausstellungen eingestrichen. |
Turm eines Panthers Ausf. F kompletter Eigenbau, M 1:35, Bauzeit 4 Monate

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Der Turm des Panther Ausf. F hat mich wegen seiner eleganten Linienführung fasziniert
und so baute ich ihn mir. Als Baumaterial verwendete ich CD-Hülleneinlagen. Diese haben nämlich eine
schöne Struktur, ganz ähnlich der von Panzerstahl :-). |
Pz 38(t) Ausf. G Bausatz Italeri, M 1:35, Bauzeit 4 Monate

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Der 38(t) von Italeri ist ein einfaches und leicht zu bauendes Modell. Die Vinylketten habe ich aber gegen eine
Einzelgliederkette von Dragon ausgetauscht. Ein wenig Nacharbeit habe ich noch an der Zieloptik, dem Turm und an der Fahrerluke geleistet.
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